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Responsive Internetseiten

Mobile Endgeräte gewinnen immer mehr an Bedeutung – und das auch im B2B. Wir beobachten bei den Analysen unserer Kunden-Websites einen steigenden Anteil von Tablet-PCs als Ausgabegerät. Die Raten liegen zwar meist noch bei 10% bis 20%. Sie nehmen aber stetig zu.

Bis vor nicht all zu langer Zeit mussten wir uns lediglich über die Mindestbreite einer Website Gedanken machen. Diese hatte in den letzten Jahren steig zugenommen, da auch in den Büros unserer Kunden und deren Zielgruppen immer größere Monitore eingesetzt wurden. Inzwischen ist diese Diskussion vollkommen überholt. Tablet-PCs und Smart-Phones verlangen heute ganz andere Lösungen. Für einen kurzen Zeitraum wurden aus diesem Grund eigene Versionen eines Webauftritts für mobile Endgeräte entwickelt, die häufig auch über eine eigene Adresse verfügten. Doch die Vielfalt unterschiedlicher Displaygrößen von Tablett & Co. sowie die Möglichkeit im Hoch- und im Querformat zu surfen, verlangten schnell nach einer besseren Lösung: Ihr Name: Responsive Websites.

Der herkömmliche Webseiten-Aufbau ist meist 3- oder 4-spaltig. Wer solche Seiten über ein Smartphone besucht hat, wird sie schnell wieder verlassen. Es ist nahezu unmöglich, sich hier zurechtzufinden. Hier muss dann nicht nur auf und ab, sonder auch seitwärts gescrollt werden. Es ist fast schon erschreckend, wie viele Unternehmen immer noch herkömmliche Webseiten verwenden, die nur für Desktop-Monitore geeignet sind.

Die Lösung heißt – wie gesagt – Responsive Design oder responsives Webdesign. Es funktioniert auf Grundlage des neuen HTML-Standards HTML5 in Kombination mit CSS3 sowie JavaScript. Die ausgebende Seite kommuniziert jetzt mit dem Ausgabegerät, also Smartphone, Tablet, Desktop-Monitor oder TV-Gerät und erhält alle notwendigen Infos wie Displaygröße, Auflösung, die Eingabemöglichkeiten (Touchscreen oder Maus) sowie die Orientierung (Hoch- oder Querformat). Der Besucher erhält eine Darstellung, die optimal auf sein Ausgabegerät zugeschnitten ist.

So können Websites beispielsweise für eine ein-, zwei-, drei-, vier- oder sogar fünfspaltige Ausgabe bereitgestellt werden. Beim Smartphone wird bis 5 Zoll alles einspaltig untereinander angelegt. Beim hochformatigen Tablet-PC vielleicht zweispaltig und bei großen Monitoren in fünf Spalten. Dazu werden Images ebenfalls in unterschiedlichen Größen und Auflösungen hinterlegt. Beim Smartphone ist das zum Beispiel ein Image mit Thumbnail-Abmessungen, bei Großmonitor eine große, hochaufgelöste Bilddatei.

Damit sinkt auch die Absprungrate (Bounce-Quote) der Besucher. Und das hat mittlerweile auch einen positiven Einfluss auf Ihr Google-Ranking. Denn Google bezieht inzwischen auch die Verweildauer auf Webseiten in seine Berechnungen zur Platzierung in den SERPS (Suchmaschinenposition in den Suchergebnissen) einer Webseite ein.

Mit responsiven Websites kann ein Seitenbesucher und evtl. potenzieller Kunde länger auf der eigenen Webpräsenz gehalten werden. Ein Seitenbesucher wird es positiv aufnehmen, wenn die aufgerufene Seite an sein benutztes Endgerät angepasst ist. Ein unzufriedener Besucher jedoch wird höchstwahrscheinlich nie wieder zurückkommen.

Das Tolle daran: Herkömmliche Internetauftritte lassen sich mit einem vertretbaren Aufwand in ein responsives Design umwandeln.

Wenn Sie Fragen zu dem Artikel haben oder Interesse an den Möglichkeiten einer responsiven Website haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Hier zeigen wir Ihnen noch ein paar Beispiele responsiver Seiten, die wir umgesetzt haben:

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